Zsa Zsa Gabors Testament ist verschwunden.

Zsa Zsa Gabor

Zsa Zsa Gabor

Die Schauspielerin starb im Dezember 2016 im hohen Alter von 99 Jahren. Ihr Testament, in dem sie detailgenau aufschrieb, wie sie ihr Vermögen aufteilen möchte, ist seit "kurzem verloren gegangen oder verschwunden". Dem Verschwinden ging ein Streit voraus zwischen Gabors Ehemann Prinz Frédéric von Anhalt und ihrer Tochter Francesca Hilton, die 2015 starb. Laut Gerichtsdokumenten glaubt Frédéric, dass das Testament "von [Gabors] Tochter gestohlen wurde, die Zugriff darauf hatte und versucht haben soll, eine dritte begünstigte Partei hinzu zu fügen, indem sie das Testament fälschte." Diese Theorie ist allerdings fraglich aufgrund von Francescas Tod.

Gabors gesamtes Vermögen ging an eine Stiftung, bei der ihr Ehemann der alleinige Verwalter ist. Das Paar unterschrieb 1986 eine voreheliche Vereinbarung. Francesca war als Co-Vollstrecker des Testaments neben Frederic angedacht. Die Stiftung selbst ist privat, weshalb nicht genauer bekannt ist, wie vermögend sie ist oder wozu sie verwendet wird.

Nachlass- und Rechtsstreitexperte Irwin B. Feinberg erklärt gegenüber 'PEOPLE': "Wir wissen immer noch nicht, wie vermögend sie war und wohin das Geld fließt. Von Anhalt ist der Verwalter der Stiftung. Von dem gesamten Vermögen gehen einige private Grundstücke, wie es im Testament geregelt wurde, an die Stiftung und werden nach den Bedingungen der Stiftung verteilt. Niemand weiß jedoch, wohin, da die Stiftung privat ist. Es steht nicht in den Gerichtsunterlagen."

Die Dokumente verzeichnen, dass das Haus der Schauspielerin, welches auf 12,5 Millionen Euro geschätzt wird, übertragen wurde. Es ist jedoch unklar, ob Schulden des Grundstücks existieren. Feinberg sagt dazu: "Nach meinem Wissen ist das Haus kein Teil der Stiftung. Es war zunächst aber angedacht. Es wurde durch gerichtlichen Beschluss in die Stiftung geholt, und dann von der Stiftung verkauft. Die Gewinne flossen wiederum in die Stiftung mit ein."


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