Aretha Franklin hinterließ vor ihrem Tod kein Testament.

Aretha Franklin

Aretha Franklin

Die 'I Say a Little Prayer'-Interpretin starb letzten Monat im Alter von 76 Jahren. Ihre vier Söhne Clarence, Edward, Ted und Kecalf müssen allerdings möglicherweise Jahre auf die Auszahlung ihres Erbteils warten, da ohne letzten Willen zunächst geklärt werden muss, wem die Hinterlassenschaft der legendären Sängerin zusteht. Don Wilson, seit über 30 Jahren einer von Arethas Anwälten, wird vom 'Guardian' mit folgenden Worten zitiert: "Ich versuchte, sie zu überreden, nicht nur ein Testament, sondern auch einen Fonds zu hinterlassen, als sie noch lebte. Sie sagte nie 'Nein, ich will keinen machen.' Sie verstand, dass es nötig war. Es schien einfach etwas zu sein, zu dem sie nie kam."

Der Tod der Sängerin hatte vor kurzem eine Welle der Trauer ausgelöst. Seit Jahren litt Franklin an Bauchspeicheldrüsenkrebs, schlussendlich erlag sie der Krankheit vor ein paar Wochen. Sogar mehrere US-Präsidenten kommentierten das Ableben der Musik-Legende, darunter auch das derzeitige Staatsoberhaupt Donald Trump. Er schrieb auf Twitter: "Die Queen of Soul, Aretha Franklin, ist tot. Sie war eine großartige Frau, mit einem wundervollen Geschenk von Gott, ihrer Stimme. Sie wird vermisst werden!" Barack Obama, bei dessen erster Amtseinführung die Soul-Göttin einen Song performt hatte, veröffentlichte gemeinsam mit seiner Frau Michelle eine rührende Pressemitteilung: "Aretha hat dabei geholfen, das amerikanische Erlebnis zu definieren. In ihrer Stimme konnten wir unsere Geschichte fühlen, alles davon und in jeder Form - unsere Kraft und unseren Schmerz, unsere Dunkelheit und unser Licht, unser Streben nach Erlösung und unseren hart erworbenen Respekt. Sie half uns, uns einander verbundener zu fühlen, hoffnungsvoller, menschlicher. Und manchmal half sie uns, einfach alles zu vergessen und zu tanzen."