Die Familie von Aretha Franklin hat den Pastor nach ihrem Begräbnis beschimpft, da er angeblich eine anstößige und geschmacklose Rede gehalten habe.

Aretha Franklin

Aretha Franklin

Die Queen of Soul wurde am Freitag (31. August) in Detroit beigesetzt. Ihre Angehörigen waren aber alles andere als zufrieden mit Reverend Jasper Williams Jr., da dieser es versäumte, das Vermächtnis der Sängerin in seiner Ansprache zu ehren. Stattdessen soll er abschätzig über alleinerziehende Mütter und die 'Black lives matter'-Bewegung gesprochen haben.

Arethas Neffe, Vaughn Franklin, erklärte in einem Statement im Namen der Familie: "Reverend Jasper Williams sprach über 50 Minuten und dabei hat er sie kein einziges Mal geehrt. Meine Tante fragte Rev. Jasper Williams Jr. vor ihrem Tod nicht, ob er ihre Zeremonie durchführen würde, da der Tod ein Thema war, über das sie nie mit jemandem gesprochen hat. Unsere Familie fragte ihn, da er bereits unseren Großvater (Rev. C.L. Franklin), meine Tante (Emma Franklin) und meinen Onkel (Cecil Franklin) verabschiedet hatte. Es hätte aber einige Menschen gegeben, die meine Tante bewundert hat und die bestimmt eine herausragende Rede zu ihren Ehren gehalten hätten, wie etwa Dr. William J. Barber, Rev. Al Sharpton, Dr. Michael Eric Dyson, Rev. James Holley oder Pastor E.L. Branch."

Während seiner Rede im Greater Grace Temple in Detroit sagte der Pastor, es gäbe "keine Väter mehr im Haus" und dass eine schwarze Frau einen schwarzen Jungen nicht zum Mann erziehen könne. Darüber hinaus behauptete er: "Schwarzes Leben kann nichts zählen, bis schwarze Menschen nicht anfangen, es zu respektieren und damit aufhören, sich gegenseitig umzubringen." Vaughn kritisierte den Pastor dafür, das Begräbnis seiner Tante missbraucht zu haben, um sich und seiner "negativen Einstellung" Gehör zu verschaffen. Er meinte außerdem: "Wir müssen die Lieben wieder groß machen, da das Leben von Schwarzen sehr wohl wertvoll ist."


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