Bonos Töchter verbieten ihm über Harvey Weinstein zu sprechen.

Bono von U2

Bono von U2

Der Frontmann von U2 hat mit dem in Ungnade gefallenen Produzenten für den Film 'Mandela - Der Lange Weg zur Freiheit' aus dem Jahr 2013 zusammengearbeitet. Dennoch wird sich der 58-jährige Sänger auf Wunsch seiner Kinder nicht zu den Vergewaltigungsvorwürfen oder der #MeToo Bewegung äußern. "Er hat sehr gute Arbeit für U2 geleistet. Meine Töchter sind in dieser Hinsicht gnadenlos. Jedes Mal, wenn ich philosophisch werde, sagen sie mir 'Es ist nicht deine Zeit, um darüber zu sprechen'."

Der 'One' Hitmacher ist ebenfalls ein begeisterter Philanthrop und hat schon mit zahlreichen US-Präsidenten zusammengearbeitet. Doch in Donald Trumps Nähe möchte er sich derzeit nicht befinden. Gegenüber der 'Sunday Times' erklärte er: "Ich bin weise genug zu wissen, dass jeder Satz mit seinem Namen darin eine Schlagzeile wird, also benutze ich einfach nicht seinen Namen. Es ist nichts persönliches. Du musst nur das Gefühl haben, dass du einer Person vertrauen kannst, mit der du auf dieser Arbeitsebene gelangst. Viele meiner linken Freunde bezweifelten, dass ich mit George Bush arbeiten könne, aber er hat sich eingesetzt, ebenso wie Tony Blair und Gordon Brown." Auf die Frage, ob Trump auf seiner Seite stehen würde, antwortete er: "Nein, er versucht zur Zeit all diese Sachen zu kürzen, weshalb ich nicht in seiner Nähe sein will. Wenn er die Axt senken würde, dann könnten wir eventuell mit seiner Regierung arbeiten. Aber das können wir nicht, solange das Damoklesschwert über uns hängt."