Emma Stone ist "sehr dankbar", dass sie während ihrer Kindheit nicht wusste, dass sie "eine psychische Störung" hat.

Emma Stone

Emma Stone

Die 'La La Land'-Darstellerin begann nach ihrer ersten Panikattacke im Alter von sieben Jahren eine Therapie und wurde mit einer Angst- und Panikstörung diagnostiziert, aber die 'The Amazing Spider-Man'-Schauspielerin ist froh, dass sie sich ihrer Krankheit damals nicht bewusst war, weil es ihre Chancen als Schauspielerin hätte schmälern können. Psychiater Dr. Harold S. Koplewicz gegenüber sagte sie in einem Video auf der YouTube-Seite des gemeinnützigen Child Mind-Instituts: "Ich bin sehr dankbar, dass ich nicht wusste, dass ich eine Störung habe. Ich wollte Schauspielerin werden und es gab nicht viele Schauspieler, die darüber sprachen, dass sie Panikattacken hatten."

Die 29-jährige Amerikanerin musste in ihrer Kindheit eine "wirklich angsteinflößende" Tortur durchmachen, als sie dachte, das Haus ihrer Freundin würde brennen. Später fand sie es extrem schwierig, Freunde zu besuchen. Sie erzählte: "Nach der ersten Klasse, bevor ich in die zweite Klasse kam, da hatte ich meine erste Panikattacke. Es war sehr, sehr angsteinflößend und überwältigend. Ich war bei einer Freundin zuhause und plötzlich war ich davon überzeugt, dass das Haus in Flammen stand und es niederbrannte. Ich saß einfach in ihrem Schlafzimmer und offensichtlicherweise brannte das Haus nicht, aber da war nichts in mir, dass nicht dachte, dass wir sterben würden. Ich konnte nicht mehr zu Freunden nach Hause gehen."

Stone verriet kürzlich, dass sie sich "glücklich" schätzt, mit Angstzuständen zu tun zu haben, weil es dazu führe, dass sie immer alles gibt. In einem Interview mit 'Elle' sagte sie ihrer Freundin Jennifer Lawrence: "Ich denke, wie du verkabelt bist, das ist einfach, wer du bist. Meine Mutter sagt immer, dass ich mit meinen Nerven außerhalb meines Körpers geboren wurde. Aber ich habe Glück [...], weil es dafür sorgt, dass ich alles gebe."