Gwyneth Paltrows Firma muss zahlen.

Gwyneth Paltrow

Gwyneth Paltrow

Die 45-Jährige machte mit ihrem Unternehmen Werbung für "Vaginaleier" gegen verschiedene Gesundheitsprobleme. Allerdings ist die Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt und dafür muss sie jetzt einen teuren Preis zahlen.

In ihrem Online-Lifestyle-Magazin 'Goop' gibt Gwyneth Paltrow nicht nur unterhaltsame Ratschläge an ihre Fans weiter. Sie bewirbt dort auch Produkte, die die körperliche und spirituelle Weiterentwicklung fördern sollen. In ihrer oft so kuriosen - und teils auch gefährlichen Gesundheitstips machte der Leinwandstar "Vaginaleier" aus Jade und Quarzstein zum Thema. Den geschliffenen Steinen wird nachgesagt, dass sie unter anderem zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur beitragen und somit die Intensität von Orgasmen steigern können. Die Blondine hatte auf ihrer Seite allerdings zusätzlich geschrieben, dass die Eier, die mehr als 50 Dollar pro Stück kosteten, auch den weiblichen Zyklus regulieren sowie Blasenschwäche beheben könnten. Wissenschaftliche Belege für diese Aussagen gibt es jedoch nicht. Deshalb hatten Kundinnen die Schauspielerin jetzt bei der kalifornischen Verbraucherschutz-Behörde verklagt. Ihr Unternehmen kostete dieser Ratschlag nun 145.000 Dollar.

Zu einer Verhandlung wird es aber nicht kommen, da 'Goop' sich mit den empörten Leserinnen außergerichtlich einigen konnte und ihnen eine Entschädigung von 145.000 US-Dollar (umgerechnet rund 125.000 Euro) zahlen wird. Das berichtete unter anderem die 'New York Times'. Betroffene Kunden, können nun ihr Geld zurückerhalten. Laut dem 'Guardian' hatte eine Gruppe von kalifornischen Bezirksstaatsanwälten die Klage angestrengt. Die Gesundheit von Kunden solle niemals einem Risiko durch irreführende Werbung ausgesetzt werden, sagte Jeff Rosen, Bezirksstaatsanwalt von Santa Clara, laut dem Bericht. "Wir werden Kunden aufmerksam gegen Firmen schützen, die gesundheitlichen Vorteile ohne Betreuung durch gute Wissenschaft - oder irgendeine Wissenschaft - versprechen."

'Goop' teilte außerdem in einem Statement mit, dass die Beilegung der Klage nicht bedeute, dass das Unternehmen haftbar gemacht werden könne. Es sei lediglich um die Werbung, nicht aber um die Produkte gegangen.


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