Jennifer Lawrence schlägt gegen Harvey Weinstein zurück.

Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence

Der Filmproduzent, der über 30 Jahre lang Frauen sexuell belästigt und missbraucht haben soll, hatte den Namen der Schauspielerin benutzt, um sich gegen die zahlreichen Vorwürfe zu wehren. Dass Lawrence ihn nur als "nette" Person kennengelernt habe, sei ein klarer Beweis, dass auch andere Frauen ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Die 'Red Sparrow'-Darstellerin kontert diesen Behauptungen jedoch scharf. In einem Statement verkündete sie am Donnerstag (22. Februar): "Harvey Weinstein und seine Firma machen weiter mit dem, was sie immer getan haben: nämlich Dinge aus dem Kontext zu nehmen und für ihre eigenen Zwecke zu benutzen. Das ist, was Raubtiere tun und es muss aufhören. Nur damit das klar ist: Obwohl ich nicht persönlich Opfer von Harvey Weinstein wurde, stehe ich hinter den Frauen, die diesen schrecklichen Missbrauch überlebt haben und ich lobe sie dafür, alle notwendigen Vorkehrungen getroffen zu haben, ihn zur Rechenschaft zu ziehen - ob durch kriminelle oder zivile Handlungen. Die Zeit ist um."

Der 65-Jährige dagegen hatte verkünden lassen, dass die Vorwürfe gegen ihn falsch seien, da seine angeblichen Verbrechen "alle Frauen einschließen würden, die sich je mit Weinstein getroffen haben, egal ob sie behaupten, irgendwelche ersichtliche Schäden als Resultat dieses Treffens davongetragen zu haben. Unter diesen Frauen wären vermutlich Jennifer Lawrence, die Oprah Winfrey gesagt hat, dass sie Weinstein kennt, seit sie 20 Jahre alt ist und meinte 'Er war stets nur nett zu mir' und Meryl Streep, die öffentlich erklärt hat, dass sich Weinstein stets respektvoll in ihrer Arbeitsbeziehung verhalten hat."

Auch Streep hatte ihrem Ärger über Weinsteins Behauptungen bereits Luft gemacht. "Die Benutzung meines tatsächlichen Statements durch Harvey Weinsteins Anwälte - dass er in unserer Business-Beziehung nicht sexuelle Grenzen überschritten hat oder körperlich belästigend war - als Beweis, dass er gegenüber vielen anderen Frauen nicht belästigend war, ist erbärmlich und ausbeuterisch", erklärte sie gegenüber 'Deadline'.

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