Jennifer Lawrence schaut in den sozialen Netzwerken zu.

Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence

Die 28-Jährige als Social Media-Voyeurin, im Sinne eines heimlichen Beobachters, tätig. Sie versuchte schon immer Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zu meiden und keine öffentliche Präsenz auf den Plattformen zu zeigen. Sie wolle nicht zulassen, dass sie dem Wahn verfällt und ihr Leben auf dem Präsentierteller veröffentlicht. Angemeldet hat sie sich nun aber trotzdem.

In einem Interview mit dem 'InStyle'-Magazin verriet der Star: "Ich bin dort angemeldet. Aber ich bin ein Voyeur, das heißt, ich schaue nur zu, kommentiere aber nichts. Ich bin quasi unsichtbar. So viele Menschen meinen immer, ihren Senf dazugeben und meinen ihre Meinung äußern zu müssen. Ich finde das nicht gut, es sei denn, es ist absolut notwendig und man kann etwas damit bewegen oder gegen etwas Falschen gegensteuern. Ich will meine Zeit nicht sinnlos verschwenden, wenn ich nichts bewirken kann, dann wirst du auch nichts von mir hören oder sehen."

Das Geständnis kommt überraschend. Die Schauspielerin beharrte sonst immer vehement darauf, dass sie niemals einen Account auf einer der Plattformen eröffnen würde. Im Jahr 2014 sprach sie mit 'BBC Radio' und sagte: "Für mich ist es in Ordnung, ich respektiere es, wenn sich jemand dazu entschließt, sein Leben so öffentlich zu leben. Aber nein, ich werde nie einen Twitter-Account bekommen. Wenn du jemals eine Facebook-, Twitter- oder Instagramseite von mir siehst, dann kannst du dir direkt sicher sein, dass das nicht ich bin. Er kann dann nur fake sein."

Die Schauspielerin erklärte ihre 180 Grad Drehung so: "Im Alter wird einfach alles besser. Man wird offener für Dinge und die eigene Toleranzgrenze wird erhöht. Körperlich wird allerdings alles nur schlimmer. Es geht bergab. Aber emotional befindet man sich auf einer neuen Ebene, man ist gestärkt."


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