Jimmy Kimmel hatte bei den Oscars eine klare Ansage gegen Harvey Weinstein in petto.

Jimmy Kimmel

Jimmy Kimmel

Der Comedian eröffnete die Filmpreisverleihung am Sonntag (4. März) in Los Angeles bereits zum zweiten Mal und ließ es sich nicht nehmen, einige Seitenhiebe gegen den in Ungnade gefallenen Filmproduzenten fallen zu lassen. "Die Academy hat Harvey Weinstein letztes Jahr aus ihren Reihen ausgeschlossen. Es gab viele tolle Nominierte, aber Harvey hatte es am meisten verdient", sagte der 50-Jährige.

Außerdem scherzte er, dass sich alle Männer in Hollywood doch die Oscar-Statue als Vorbild nehmen sollten: "Oscar ist der am meisten geliebte und respektierte Mann Hollywoods und das hat einen guten Grund. Seht ihn einfach mal an. Er behält die Hände da, wo man sie sehen kann, sagt nie ein unanständiges Wort und am allerwichtigsten, er hat überhaupt keinen Penis. Er ist sprichwörtlich eine Statue aus Einschränkungen und genau von diesen Männern brauchen wir mehr in dieser Stadt." Doch der Star konnte auch ernst: "Was mit Harvey passiert ist und was immer wieder passiert, war lange überfällig. Wir können schlechtes Verhalten nicht länger dulden. Die Welt sieht uns zu."

Seinen Aufruf schloss er mit einem Witz ab: "Wir müssen ein Zeichen setzen und die Wahrheit ist, wenn wir hier Erfolg haben, wenn wir in gemeinsamer Zusammenarbeit sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz stoppen können, dann müssen sich Frauen nur noch in der restlichen Zeit an jedem anderen Ort, zu dem sie gehen, mit Belästigung herumschlagen." In Bezug auf den Oscar-Erfolg von 'The Shape of Water' scherzte der Komiker: "Wir werden dieses Jahr immer als das Jahr in Erinnerung behalten, in dem Männer so viel Mist gebaut haben, dass Frauen angefangen haben, Fische zu daten."

YPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/REC-html40/loose.