Keira Knightley macht Herzogin Kate schwere Vorwürfe.

Keira Knightley

Keira Knightley

Vor drei Jahren brachte die Schauspielerin ihre Tochter Edie zur Welt. Nur einen Tag später folgte ihr Charlotte, Herzogin Kates Tochter. Perfekt frisiert und gut gestylt trat sie nur wenige Stunden später vor die Weltpresse und ließ sich mit Baby auf dem Arm fotografieren. In einem Essay im Sammelband 'Feminists don't wear pink' tat die Schauspielerin jetzt ihrer Meinung zur königlichen Geburt kund: "Ich erinnere mich an die Scheiße, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld. [...] Meine Vagina ist aufgerissen. Du kamst mit geöffneten Augen raus. Arme in die Luft gerissen. Schreiend. Sie haben dich auf mich gelegt, mit Blut und Fruchtschmiere bedeckt, dein Kopf verformt vom Geburtskanal. Pulsierend, keuchend, schreiend."

Für sie war Kates Auftritt ein absolutes No-Go: "Sie (Herzogin Kate) wurde sieben Stunden später aus dem Krankenhaus entlassen, perfekt gestylt mit geschminktem Gesicht und in High Heels. Eben das Bild, das die Welt sehen will." Der Druck der Mütter sei nicht mehr zeitgemäß: "Versteckt unseren Schmerz, unsere aufgerissenen Körper, unsere leckenden Brüste, unsere tobenden Hormone. Sei schön, sei stilvoll, zeig dein Schlachtfeld nicht, Kate. Sieben Stunden nach dem Kampf um Leben und Tod, sieben Stunden, nachdem dein Körper aufgerissen ist und blutiges, schreiendes Leben herausgekommen ist. Zeig es nicht. Sag es nicht. Stehe dort mit deinem Mädchen, umringt von einem Rudel männlicher Fotografen."


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