Auch Lena Dunham setzt sich für Kesha ein.

Lena Dunham

Lena Dunham

Die 'Girls'-Darstellerin hat in einem offenen Brief in ihrer feministischen Kolumne öffentlich Partei für die Sängerin ergriffen. Nach einem Gerichtsbeschluss darf diese nicht vorzeitig aus dem Vertrag mit ihrem Produzenten raus. Kesha beschuldigt Dr. Luke der sexuellen Nötigung. "Um eines klarzustellen: Keshas Fall handelt nicht von einem Popstar, der um seine Freiheit kämpft... was Kesha gerade passiert, zeigt wieder einmal, wie das amerikanische Justizsystem weiterhin Frauen verletzt, indem es versäumt, sie vor den Männern zu schützen, die sich als ihre Peiniger herausstellen", schreibt die 29-Jährige in dem Brief.

"Kesha wird nie einen Arztbericht liefern können. Sie wird nie ein Videoband haben, das uns zeigt, dass Gottwald [Dr. Lukes bürgerlicher Nachname] sie bedroht und sich an ihr vergeht, und sie wird nie in der Lage sein, neben ihrer Aussage zu beweisen, dass es nicht sicher für sie ist, mit diesem Mann zusammenzuarbeiten", führte sie weiter aus.

Dass Kesha in den letzten Tagen viel Unterstützung von Frauen, darunter auch Ariane Grande, Demi Lovato und Lady Gaga, erhalten hat, wertet Dunham äußerst positiv: "Wir haben keine Angst mehr davor, das zu verlieren, was wir uns erarbeitet haben oder als hysterisch oder schwierig gebrandmarkt zu werden, oder davor, vor Männern in Machtpositionen angegangen und mundtot gemacht zu werden. [...] Und während Kesha auf unbestimmte Zeit zum Schweigen gebracht wurde, war ihre Stimme niemals lauter als jetzt."

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