Mia Farrow interessiert sich seit Jahren nicht mehr für Woody Allen.

Mia Farrow

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Die 73-Jährige trennte sich 1992 von dem 'Vicky Cristina Barcelona'-Regisseur, nachdem sie herausgefunden hatte, dass er explizite Bilder ihrer Adoptivtochter Soon-Yi Previn besaß.

Diese Zeit hat die Schauspielerin aber hinter sich gelassen und mit dem Kapitel Woody Allen abgeschlossen. In einem Interview mit der amerikanischen Ausgabe der Zeitschrift 'Elle' sagt Farrow: "Ich bin vor vielen Jahren an den Punkt gelangt, wo ich mich einfach nicht mehr für ihn interessiere. Es ist nicht alles schwarz und weiß. Ansonsten müsste man sich fragen, was zur Hölle man mit dieser Person in zehn Minuten, geschweige denn in zehn Jahren, machen würde."

2014 schrieb Dylan Farrow, die Tochter der 'Der Tod auf dem Nil'-Darstellerin, einen Brief an die Öffentlichkeit, der in der 'New York Times' veröffentlicht wurde. Darin beschuldigt sie ihren ehemaligen Stiefvater, sie als Kind missbraucht zu haben. Allen wies die Vorwürfe von sich, woraufhin Dylans Bruder Ronan seine Schwester in einer Kolumne in Schutz nahm. Farrow wusste von den öffentlichen Briefen ihrer Kinder nichts. Sie erklärt: "Für mich ist es der schlafende Hund, den ich nicht wecken möchte. Aber ich verstehe vollkommen, dass meine Tochter entschieden hat, dass sie das tun muss und dafür habe ich großen Respekt."