Sir Michael Caine besteht darauf, dass er nach den Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs gegen Woody Allen nie wieder mit dem Regisseur zusammenarbeiten will.

Michael Caine

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Der 82-jährige Regie-Veteran wird von seiner Adoptivtochter Dylan Farrow bezichtigt, sie im zarten Alter von nur sieben Jahren auf einem Dachboden sexuell misshandelt zu haben. In diesem Zusammenhang hat sich Caine dazu entschlossen, ihr beizustehen und schließt sich damit einer Liste anderer Schauspieler an, die sich nun weigern, zukünftig mit der Regielegende zu arbeiten.

Der britische Schauspieler hat bereits für seine Rolle in Allens Film 'Hannah und ihre Schwestern' 1986 einen Oscar gewonnen. Dennoch hat er auch aufgrund seiner Schirmherrschaft für die Nationale Gemeinschaft für die Prävention von Kindermisshandlung (NSPCC) eine "starke Meinung" zu den Anschuldigungen. Gegenüber der Zeitung 'The Guardian' erklärte er: "Ich bin Schirmherr der NSPCC und habe eine starke Meinung was Pädophilie betrifft. Ich komme damit nur schwer klar, weil ich Woody sehr mochte und eine tolle Zeit mit ihm hatte. Ich habe ihn sogar Mia [Farrow] vorgestellt. Ich bereue es nicht, mit ihm zusammengearbeitet zu haben, was ich in kompletten Unwissen getan habe; aber ich würde nicht wieder mit ihm arbeiten, nein."

Es ist nicht das erste Mal, dass der 'Miss Undercover'-Star über die Anschuldigungen rund um Allen gesprochen hat. Erst kürzlich ließ er verlauten, er sei fassungslos gewesen, als er davon gehört habe. Außerdem äußerte er sich gegenüber der britischen Zeitung 'The Sun' dazu, dass er sich selbst als Feminist bezeichnet und mit dem aktuellen Kampf in Hollywood für mehr Gleichberechtigung und Freiheit einverstanden sei. Er sagte: "Frauen wollen mehr Freiheit und ich bin damit einverstanden. Ich bin ein großer Feminist."

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