Natalie Dormer denkt, dass auch männliche Schauspieler für die Kamera sexualisiert werden.

Natalie Dormer

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Die Darstellerin hat kein Problem damit, sich für Projekte wie 'Game of Thrones' oder 'Die Tudors' auszuziehen. Zugleich verweist sie darauf, dass nicht nur Frauen oft die Hüllen fallen lassen müssen. "Es gibt auch einfühlsame Männer in der Industrie - Drehbuchautoren, Regisseure, Produzenten. Es heißt nicht nur Männer gegen Frauen... Auch Schauspieler leiden darunter. War da nicht etwas mit Aidan Turner in 'Poldark'? Es ist ein visuelles Medium, also wirst du zu einem gewissen Ausmaß danach beurteilt, wie du aussiehst. Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich phänomenale Jobs hatte, bei denen die Männer genauso sexualisiert wurden wie die Frauen", enthüllt die 36-Jährige.

Im Interview mit der Zeitung 'The Sun' spricht die Britin auch über ihren Entschluss, die Rolle der Anne Boleyn in der freizügigen Historienserie 'Die Tudors' anzunehmen. Damit stieß sie nämlich bei vielen auf Unverständnis. "Die Leute sagten zu mir ''Die Tudors' war so übersexualisiert, wieso zur Hölle hast du diese Entscheidung getroffen?' Nun, ich traf die Entscheidung, weil ich arbeitslos war", gibt sie freimütig zu. "Ich wusste nicht, was 'Die Tudors' sein würde, ich hatte nicht alle zehn Skripte - ich habe einfach gerade einen Job bekommen, zur Hölle."