Hayley Kiyoko wirft Rita Ora vor, der LGBT-Community Schaden beizufügen.

Rita Ora

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Am Freitag (11. Mai) veröffentlichte die britische-kosovarische Sängerin ihren neuen Song 'Girls', der in Zusammenarbeit mit Cardi B, Bebe Rexha und Charli XCX entstanden war. Für diesen wird sie jetzt aber stark von ihrer Kollegin kritisiert. Bei Instagram schrieb Kiyoko: "Immer wieder mal kommen Songs, die der LGBT-Community mehr schaden als dass sie sie fördern. Ein Song wie dieser nährt nur den männlichen Blick und marginalisiert dabei die Vorstellung, dass Frauen Frauen lieben."

Besonders unpassend findet die Musikerin den Refrain, der wie folgt lautet: "Manchmal möchte ich einfach nur Mädchen küssen/ Roten Wein, ich möchte einfach Mädchen küssen." Kiyoko, die sich als lesbisch outete, erklärt weiter: "Ich muss keinen Wein trinken, um Frauen zu küssen; ich habe schon mein ganzes Leben lang Frauen geliebt. Diese Art von Text ist gefährlich, weil es die puren Gefühle einer gesamten Gemeinschaft kleinmacht."

Ora hingegen verriet dem Magazin 'People' kürzlch, dass sie sich wünsche, der Song werde eine Art Hymne der Bisexualität. Dazu, ob sie selbst bisexuell ist, äußerte sich die 27-Jährige bisher jedoch noch nicht. Sie erklärte aber: "Wenn die Menschen so denken, ist das sehr engstirnig und das ist die Platte nicht. Deshalb denke ich nicht, dass das überhaupt irgendwas zur Sache tut."


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