Roseanne Barr übertrat laut ABC-Präsidentin Channing Dungey mit ihrem rassistischen Tweet eine klare Grenze.

Roseanne Barr

Roseanne Barr

Die Sitcom der Schauspielerin wurde von dem TV-Sender abgesetzt, nachdem die 65-Jährige auf Twitter einen rassistischen Kommentar über Valerie Jarrett gemacht hatte, der früheren Beraterin des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Im Gespräch mit 'Deadline' verrät die Vorsitzende des Senders, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Barr überhaupt nicht zur Debatte stand: "[Die Entscheidung] wurde tatsächlich sehr schnell gefällt und was ich sagen muss, ist, dass es schön war, dass es für alle so klar war, dass es nicht viele Diskussionen darüber geben würde. Wir wussten, was wir tun wollten und wir haben es getan."

Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass die Komikerin mit ihrem unangebrachten Verhalten für Ärger gesorgt habe. "Wir hatten verschiedene Vorfälle mit Roseanne und dieser Tweet hat auf jeden Fall die Grenze überschritten, die nicht überschritten werden darf", schildert Dungey. Die daraus resultierende Entscheidung, die Neuauflage von 'Roseanne' abzusetzen, sei unausweichlich gewesen: "Wir wussten, dass genug genug ist und etwas unternommen werden musste."

In einem weiteren Interview mit dem 'Hollywood Reporter' offenbart Dungey, dass der Sender bereits vor dem Twitter-Skandal die Kommunikation mit Barr gesucht hatte. "Es ist kein Geheimnis, dass sie in der Vergangenheit dazu neigte, forsch zu sein und vom Drehbuch abzuweichen. Wir hatten mehrere Unterhaltungen darüber, dass wir den Fokus auf der Show lassen wollten und nicht wollten, dass andere Sachen die Show in den Hintergrund drängen", enthüllt sie. Der rassistische Tweet habe dann das "Fass zum Überlaufen" gebracht.

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