Sarah Jessica Parker glaubt, 'Sex and the City' wäre heute eine sehr "andere Serie".

Sarah Jessica Parker

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Die 53-jährige Schauspielerin würde nur zu gerne wissen, was ihr Serien-Alter-Ego, die Journalistin Carrie Bradshaw, vom heutigen New York im Zuge der #MeToo-Initiative und der Time's Up-Kampagne halten würde. Sie ist der Meinung, ihr fiktiver Charakter, den sie von 1998 bis 2004 im TV und in den beiden Spin-off-Kinofilmen 2008 und 2010 spielte, sei ein Produkt seiner Zeit gewesen.

Beim Future of Everything-Festival des 'Wall Street Journal' erklärte sie am Donnerstag (10. Mai) in Manhattan: "Ich denke, Carrie Bradshaw ist ein Produkt ihrer Generation und ich glaube, ihre Konversationen über Sexualpolitik und Intimität sprachen [die Menschen] damals an. [...] Diese Jahre vor dem Erwachsenwerden prägen dein Weltbild. Ich denke, sie hätte viel über dies alles zu sagen und ich wäre neugierig, [ihre] Kolumne zu lesen, wenn sie sich hinsetzen und es sich anschauen könnte. Weißt du, die Stadt hat sich verändert - diesen Juni ist es 20 Jahre her - diese Stadt hat sich politisch und ökonomisch und sozial enorm verändert und ich glaube ehrlich gesagt, es wäre eine andere Show." Die Schauspielerin gab auch zu, dass es andere Elemente in der Serie gab, die heutzutage veraltet wirken. "Es gab darin keine [afroamerikanischen] Frauen... und es gab keine fundierten Unterhaltungen über die LGBTQ-Gemeinde", erklärte sie weiter.

Obwohl die 'Divorce'-Darstellerin es ermutigend findet, dass so viele Menschen sich an der Time's Up-Kampagne beteiligen, glaubt sie auch, dass die Veränderung Zeit brauchen wird. Sie sagte: "Selbst für diejenigen von uns, die in die Time's Up-Kampagne involviert sind, ist es eine komplett neue Sprache, die wir lernen müssen und eine neue Art der Kommunikation. Und Erwachsene sind bekannt dafür, es sehr schwer zu finden, neue Sprachen zu lernen."

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