William Shatner wird sich für immer fragen, warum er sich mit Leonard Nimoy zerstritten hatte.

William Shatner

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Der 87-jährige Schauspieler ist sich unsicher, warum sich er und sein 'Star Trek'-Kollege, den er mal seinen besten Freund nannte, vor dem Tod des 83-Jährigen im Februar 2015 gestritten hatten. Er fragt sich noch immer, warum der verstorbene Schauspieler nicht mit ihm über die Probleme reden wollte. Der 'New York Daily News' zufolge erklärte Shatner, der in der Science-Fiction-Serie James T. Kirk verkörperte, in dem neuen Buch 'Live Long and... What I Learned Along the Way': "Bis zu dem Tag, an dem ich sterbe, werde ich mich immer fragen, was diesen Streit ausgelöst hat. Nach all den Jahren, die wir zusammen verbracht hatten, nach der Bande, die wir entwickelt hatten, was hätte ich tun können, dass so unreparierbar war, dass er nicht mal mehr mit mir darüber reden konnte?"

Shatner hatte 2016 zugegeben, dass der Streit der beiden "traurig" und "permanent" gewesen sei und ein vermutetet Grund sei Nimoys Weigerung gewesen, in einem Film mitzuspielen, den er gemacht hatte. Danach gefragt, warum der Spock-Darsteller nicht im Film zu sehen war, sagte Shatner damals, dass er keine Ahnung habe und dachte, es sei zuerst ein Witz von Nimoy gewesen, nicht daran mitarbeiten zu wollen.

Der 87-Jährige war bei Leonard Nimoys Beerdigung 2015 wegen einem Wohltätigkeitstermin in Florida nicht anwesend gewesen, was Verärgerung bei Freunden ausgelöst hatte. Am 28. Februar 2015 tweetete Shatner: "Ich bin momentan in Florida, da ich zugesagt hatte, heute Abend beim Ball des Roten Kreuzes anwesend zu sein. Leonards Beerdigung ist morgen. Ich kann nicht rechtzeitig zurück sein. Ich fühle mich wirklich schrecklich. Hier leiste ich Wohltätigkeitsarbeit und einer meiner engsten Freunde wird beerdigt."