Salma Hayek, Ashley Judd und Annabella Sciorra präsentierten bei den Academy Awards ein spezielles Time's Up-Segment, in dem sie einen langfristigen Wandel forderten.

Salma Hayek

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Die Schauspielerinnen waren nur drei der zahlreichen Frauen, die Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung beschuldigt hatten. Am Sonntag (4. März) nutzten sie nun die große Bühne der Oscars, um das Problem direkt zu adressieren. "Dieses Jahr haben viele die Wahrheit gesprochen und die Reise vor uns ist lange, aber langsam erscheint ein neuer Pfad", sagte Sciorra. Judd fügte hinzu: "Die Veränderungen, die wir sehen können, werden vom mächtigen Klang neuer und anderer Stimmen, unserer Stimmen, die zusammen einen mächtigen Chor ergeben und sagen, dass die Zeit vorbei ist, voran getrieben. Wir arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass die nächsten 90 Jahre die endlosen Möglichkeiten an Gleichheit, Diversität, Inklusion und Intersektionalität stärken. Das hat uns dieses Jahr versprochen."

Hayek schloss die Rede mit folgenden Worten ab: "Wie ihr sehen könnt, ist dies emotional und wir zittern ein wenig, also bitten wir euch, gemeinsam mit uns einen Blick auf ein paar dieser Wegbereiter zu werfen." Daraufhin wurde ein Video-Montage aus diversen neuen Filmen wie 'Mudbound', 'Get Out' und 'Lady Bird' sowie ernste Botschaften von verschiedenen Stars zur Thematik gezeigt. Mira Sorvino, die Weinstein ebenfalls des sexuellen Fehlverhaltens beschuldigte, erklärte in dem Clip: "Jeder bekommt eine Stimme, um über das zu reden, das schon seit immer passiert, nicht nur in Hollywood, sondern in jeder Gesellschaftsschicht."

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