Zoë Kravitz sagt Rassismus den Kampf an.

Zoë Kravitz

Zoë Kravitz

Die 'Divergent'-Darstellerin will in Hollywood ein Zeichen setzen und ihre Berühmtheit dafür nutzen, um für mehr Vielfalt zu kämpfen. Im Gespräch mit Reese Witherspoon für das 'Harper's BAZAAR'-Magazin erklärt sie: "Ich versuche nicht zwangsläufig, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Ich will einfach, dass den Drehbuchautoren, von denen die meisten wahrscheinlich weiß sind, die Sachen bewusst werden, die mich und vermutlich auch andere Leute beeinträchtigen... Ich versuche, ehrlich meine Meinung zu sagen und Dinge zu verändern, damit Hollywood ein stärkeres Bewusstsein bekommt."

Die dunkelhaarige Schönheit, die die Tochter von Sänger Lenny Kravitz und Schauspielerin Lisa Bonet ist, fügt hinzu: "Am meisten ärgert es mich, wenn ich Skripts lese, die Charakterbeschreibungen wie 'Stacy, 22, lebhaft' enthalten und nach vier Seiten 'Sarah, 22, afro-amerikanisch' kommt, was klarmacht, dass jeder andere weiß ist."

Zoë ist jedoch stolz darauf, dass viele Fans sie inzwischen als Vorbild betrachten. "Ich habe all diese wunderschönen, jungen, dunkelhäutigen Frauen mit Zöpfen getroffen, die eine Verbindung zu mir spürten. Ich bin mir sicher, dass es sich gut anfühlt, jemanden in den Medien zu sehen, mit dem man sich identifizieren kann. Als ich aufwuchs, war fast jeder, den ich im Film sah, weiß und blond und hatte große Brüste. Nicht dass das nicht okay ist, aber man stellt sich letztendlich einfach die Frage 'Bin ich alleine da draußen? Bin ich nicht begehrenswert oder interessant?'", enthüllt der Star.

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